Activity

  1. Färbergärten – Kreative Kinder schöpfen natürliche Farben

    Einführung

    Sevengardens ist eine Netzwerk-Initiative, die viele Projekte zum Thema „natürliche Farben“ durchführt und begleitet. Hier werden landestypische Gärten mit Färberpflanzen angelegt und Workshops zur Farbgewinnung aus Pflanzen gegeben. Färbergärten sind Aktionsorte für globale Verantwortung.

    Solche Projekte finden an verschiedensten Orten in ganz Deutschland statt. An Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen, Museen, Universitäten oder in öffentlichen Parks gibt es unterschiedliche Angebote. Von der einfachen Farbsaftgewinnung bis hin zur Herstellung von natürlicher Kosmetik sind die Workshops individuell und stets auf die Zielgruppen ausgerichtet.

    Die Idee stammt von dem Künstler Peter Reichenbach aus Essen, der keine chemischen Farben mehr für seine Bilder benutzen wollte. Seine ersten Workshops zum Thema "natürliche Farben" gab er an der Grundschule am Königshöher Weg in Wuppertal im Jahr 1998. Zusammen mit der Lehrerin Eva Schäfer und ihren Schülerinnen und Schülern erforschte der Essener Künstler alte Färbertraditionen, vergessene Rezepte und biologische Abläufe. Sie legten gemeinsam einen Färbergarten an, produzierten viele Liter Farbe und erweiterten die gewonnene Farbvielfalt über das Ändern des pH-Werts. So färbt sich zum Beispiel durch die Zugabe von Salz Rotkohl in ein kräftiges Blau.

    Wichtig war, dass die Kinder ihre Ergebnisse selbst erarbeiten und aufschreiben, ihr Wissen an ihre Mitschüler/-innen weitergeben und somit ein abwechslungsreiches Lernen entsteht, in dem jedes Kind seine Nische findet. So lernen die Kleinen spielerisch, was alles mit Naturprodukten machbar ist und welche Bedeutung Umwelt- und Ressourcenschutz für das eigene Leben und die Gemeinschaft hat. 

    Projekt in Bornheim

    Da mich diese Initiative von Sevengardens sehr bewegt, möchte ich gern ein solches Projekt in Bornheim, der Heimstatt meines künstlerischen Schaffens, ins Leben rufen. Realisieren lässt sich das aber nur, wenn sich mehrere Partner zusammen finden, um diese Aufgabe gemeinsam zu stemmen. Bornheim als sehr umweltbewusste Vorgebirgskommune und Fair-Trade-Stadt bietet sich für ein solches Projekt an. Eine Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Kulturforum wäre die Basis, aber weitere Projektpartner sollten gesucht und gefunden werden.

    Höhepunkt des Projektes ist das kreative Malen und Gestalten der Kinder mit den selbst gefertigten Farben unter künstlerischer Anleitung und Begleitung durch mich. .

    Ein erfolgreicher Verlauf kann andere Kindergärten und auch Grundschulklassen motivieren, ebenfalls ein Projekt „Färbergarten“ zu planen und zu realisieren.

  2. Die Aufzeichnung des WDR 2  ist auf Facebook - Maria Dierker- zu sehen.  
  3. https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=31&ved=0ahU...
  1. Städtischer Kindergarten Flora startet Projekt „Färbergarten“



Kindergarten Flora
Kindergarten Flora

Pflanzen anbauen, Farben herstellen und Naturprodukte kreativ verwenden – darum geht es ab Mittwoch, 6. Mai, im Städtischen Kindergarten Flora, Sandstraße 98 in Waldorf. Denn dann startet nach längerer Vorbereitung das Projekt „Färbergarten“, das mit Fördermitteln der Bornheimer Bürgerstiftung finanziert wird. Die Flora-Kids im Alter von vier bis fünf Jahren werden einen Garten anlegen und dort Pflanzen anbauen, aus deren Inhaltsstoffen sie später Farben herstellen.

„Uns geht es darum, die Naturprodukte kreativ zu nutzen, beispielsweise mit den Farben zu malen oder T-Shirts zu färben“, erklärt Kindergartenleiter Dieter Brandl. „Denn wir wollen den Kindern die natürlichen Zusammenhänge von Pflanzenpflege und Pflanzennutzung zur Herstellung von Farben vermitteln.“ So lernen die Kinder Naturwissenschaft im alltagsnahen Umfeld kennen und erfahren bereits frühzeitig, wie man nachhaltig mit Ressourcen umgeht. Im ersten Jahr wird das Projekt, das dauerhaft durchgeführt werden soll, von der Künstlerin Maria Dierker vom Kunsthof Merten begleitet.

Die Bornheimer Bürgerstiftung freut sich, ein solch interessantes Projekt fördern zu können.

 

www.kita-flora.de

 

Z

5. -  20. Juli  2015   10. Internationale Begegnung  in   Annaberg/Polen

mit Künstler/Innen aus Deutschland und Polen

 in Annaberg (Gora sw. Anny) Kreis Oppeln (Opole)

 

Veranstalter: Bundesverband Bildender Künstler, Regionalverband Bonn.Rhein-Sieg e.V.

Jahresausstellung - Kunsthof Merten

Artikel Generalanzeiger Bonn

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CCEQF...

Thema "Hüllen"
Jahresausstellung im Kunsthof Merten eröffnet

Von Julia Barthel
BORNHEIM-MERTEN. Pünktlich zum Herbstanfang öffneten Maria Dierker, Sabine Hörschler, Sigrid Rauscher, Regina Thorne, Birgit Wenninghoff und Martin Langer die Tore des Kunsthofs in Merten, um ihre Herbstausstellung mit dem Titel "Hüllen" in ihren Ateliers zu präsentieren.
Nähern sich dem Thema 'Hüllen' auf unterschiedliche Weise (v.l.): Die Künstler Birgit Wenninghoff, Sabine Hörschler, Regina Thorne, Maria Dierker, Martin Langer und Sigrid Rauscher. Foto: Wolfgang Henry
Nähern sich dem Thema 'Hüllen' auf unterschiedliche Weise (v.l.): Die Künstler Birgit Wenninghoff, Sabine Hörschler, Regina Thorne, Maria Dierker, Martin Langer und Sigrid Rauscher. Foto: Wolfgang Henry

Die Künstler nähern sich auf unterschiedlichen Wegen diesem Thema und setzen ihre Vorstellungen von "Hüllen" in Bilder, Skulpturen und Installationen um. Eröffnet wurde die Ausstellung von Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler, die Vorstellung der Aussteller übernahm Dozent Paul Jonas Petry bei der Vernissage im Kunsthof.

Im Atelier von Maria Dierker konnten Besucher mit Schellack kunstvoll bearbeitete Hüllen als Synonym für den Artenschutz entdecken - passend zum zentralen Thema ihrer künstlerischen Arbeit, dem ewigen Kreislauf "Werden-Sein-Vergehen". Der Schwerpunkt der Stücke von Sabine Hörschler lag in den "Hüllen" der Menschen, also den Kleidungsstücken, die auf eine Zugehörigkeit der Menschen zu einer bestimmten Gruppierung hinweisen.

Eine noch verhüllte Kunst betreibt Sigrid Rauscher. Jeden Tag fertigt sie eine Nähkarte im Format DIN A6 und diese wird als Ganzes erst im nächsten Jahr enthüllt und sorgt so für eine anhaltende Spannung bei den Kunstinteressierten. Die "Hüllen" verschiedener Pflanzenteile, wie Blütenstaub, Rinden und Holzasche verwendet Regina Thorne als Material für ihre Bilder. Sie benennt ihre Arbeiten mit dem Titel "Aus dem Buch des Lebens".

Karposoma ist die botanische Bezeichnung der Pilzfruchtkörper, die Birgit Wenninghof sammelte, mit Porzellanmasse umhüllte und brannte. Auf diese Weise zerfällt der organische Pilzkörper und zurück bleibt die Porzellanumhüllung, die das negative Bild des Pilzkörpers im Inneren zeigt. Bildhauer Martin Langer präsentiert aus Eichenholz gefertigte Objekte, die bis zu zwei Meter hoch sind. Betitelt sind die Objekte mit den Namen "Könige", "Geschöpfe" und "Artefakte".
Weitere Informationen

In der Zeit bis zum 4. Oktober kann die Ausstellung nach Voranmeldung unter Telefon 02227/82783 besichtigt werden.

Artikel vom 30.09.2014

Thema "Hüllen": Jahresausstellung im Kunsthof Merten eröffnet | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
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               16. - 19. Oktober 2014

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