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Jahresausstellung "Randgeschehen"

 

Installation „Krötenwanderung“

In einer Installation thematisiere ich anhand der jährlichen Krötenwanderungen von Straßenrand zu Straßenrand nicht nur die Verletzlichkeit der Natur, sondern auch die Bereitschaft, der gefährdeten Kreatur ein Überleben zu ermöglichen. Ein Randgeschehen, das früher kaum Beachtung fand, rückt heute alljährlich für jedermann ins Blickfeld.

 

Das Überschreiten des Randes, in diesem Falle des Straßenrandes, bedeutet für die Kröten in der Regel den sicheren Tod, falls keine Rücksicht genommen wird. Auf unsere Gesellschaft übertragen bedeutet das, dass zwar heute Rand-/ Regelüberschreitungen zumindest in unserer Gesellschaft nicht mehr den Tod zur Folge haben, aber Ausgrenzung, Vereinsamung und Stigmatisierung sind nach wie vor häufig die Folge. Wie bei der Krötenwanderung erst die Hilfe durch den naturschützenden Menschen das Überleben der Spezies ermöglicht, so ermöglicht erst die Hinwendung zu den am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen deren gesellschaftliche Integration, die Anerkennung als soziale Wesen und damit deren menschliche Existenz.

 

Werkbeschreibung

Randgeschehen impliziert unterschiedlichste Aspekte. Sie betreffen die Natur, die menschliche Gesellschaft und die Gestaltung der Zukunft.

In meiner Malerei habe ich diese Thematik an Hand des Randgeschehens in der Natur, meinem Generalthema, variiert und mit dem Bildrand kombiniert. Die Gesamtgestaltung bezieht das Naturgeschehen nicht nur „am Rande“ ein, sondern stellt das dort existierende Geschehen in den Mittelpunkt. Egal, ob Straßen-, Feld-, Wald-, Beetrand, ob See- oder Flussufer, ob Meeresstrand oder Bergesrand – alle diese natürlichen oder von Menschen Hand geschaffenen Grenzstreifen bringen ihre ganz spezielle Fauna und Flora, ihre besondere Realität hervor. Diese stehen im Zentrum meiner Bilder – Randgeschehen eben.

 

Bornheim-Merten, den 27. September 2013

im Kunsthof Merten

Wagnerstraße 12, 53332 Bornheim-Merten

 

Pressetext:

 

Kunsthof Merten: Sechs Künstler präsentieren ihre Werke | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/bornheim/Sec...

Wir Bornheimer:

"Randgeschehen" stand bei den Besuchern des Kunsthof Merten ...


 

Ausstellung  vom 9. Juni - 13. Juli 2013

 

 

Presse:

wir Bornheimer:‎

Ausstellung „EntZEITlicht“

Kapitalsaal St.Remigius / KHG-Bonn, Brüdergasse 8, 53111 Bonn

3.-5. Mai 2013 (Ausstellung: 27.04. - 10.05.2013)

Kurator: Stefan Zajonz

 

Werkbeschreibung „Natur und Poesie“  

Japanische Haikus (Matsuo Basho)

 

In meinen Arbeiten möchte ich die Poesie des japanischen Kurz-Gedichtes (Haiku)  malerisch interpretieren. Dabei verbindet mich mit dem Dichter Matsuo Basho (1644 - 94) die Liebe zur Natur. Sie ist auch mein Thema seit vielen Jahren.

 

Auf seinen Pilgerreisen und in der Einsamkeit beeindruckten Basho viele Naturmomente, die er dann in seinen Gedichten festhielt. Seine klassischen poetischen Impressionen setze ich in meinen gestischen kalligrafischen Arbeiten um und biete so dem Betrachter eine moderne Interpretation klassischer Haikus.

 

Technik: Tusche auf Papier (gestische Kalligrafie)

Größe: 600 x 50cm

 

 

Bonn, den 3. April 2013

 

Presse:

 

Mertener Künstlerin stellte zum UNESCO-Welttag ... - Ortszeitungen.de

 

20. Oktober 2012 - Eröffnung Kunsthaus Rheinlicht,

           Waldburgstraße 36, 53424 Remagen

September 2012   Jahresausstellung im Kunsthof Merten.

 

Thema: Feldforschung

 

mein Thema: Der Apfelbaum

 

Da steht er, mitten im Hof: Der Apfelbaum, Sorte Elstar. Direkt vor meinem Fenster.

 

Ich sehe ihn täglich, immer wenn ich in meinem Atelier arbeite. Er begleitet mich durch das Jahr und die Jahreszeiten. Was lag also näher, als ihn zum Objekt meiner „Feldforschung“ zu machen.

 

Von Februar bis September habe ich in diesem Jahr Woche für Woche Fotos und Notizen von seinem ersten Grün bis zu den reifen Äpfeln gemacht. Ich durfte dabei alle Facetten von Ruhezeit, Werden und Sein erleben.

 

Die wichtigsten Aspekte des Faszinosum „Jahreszeitlauf Natur“ habe ich in meinen Skizzen und Bildern malerisch umgesetzt und festgehalten. Die Kraft der sich verändernden Farben, insbesondere des Grüns, das überbordende Weiß und Rosa des Blütenzaubers und das zarte Gelb und Rote der reifen Früchte sind dessen Symbol.

 

Feldforschung im streng wissenschaftlichen Sinne ist sicher mehr als die Beobachtung eines Apfelbaums. Aber die künstlerische Freiheit erlaubt es mir, meine Gefühle und Eindrücke über die rein wissenschaftliche Erkenntnis hinaus auf Leinwand und Papier festzuhalten. Insofern kann ein einfacher Apfelbaum voller Mystik und Symbolik sein, eine Metapher für den ewigen Kreislauf von „Werden – Sein – Vergehen“, meinem Generalthema. Denn auch im Kleinen finden die Naturgesetze nicht nur einen sehr anschaulichen Ausdruck, sondern berühren uns in unseren Gefühlen und Empfindungen.

 

August 2012  IKV-Ausstellung "Straßen verbinden Kulturen" in der Galerie HELIOS, Temeswar, Rumänien 
 
 

August 2012  "WIR" Jubiläumsausstellung 60 Jahre GEDOK Bonn

 

 

Juli 2012 Ausstellung in der Galerie PRO ARTE in Lugoj, Rumänien,
 

Juli 2012 Internationale Art-Show:Korea-Germany-France,
in der Wasserburg Rindern, Kleve
 
 

Juni 2012  40. Jubiläumsjahr -Partnerschaft: Köln-Peking in der Galerie des BBK Aachen-Euregio

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

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